Procambarus enoplosternum
Wir haben das Paar Procambarus enoplosternum damals zu uns geholt, als sie gerade mal 3cm bis 4cm „klein“ waren. Mittlerweile hat das Männchen ca 7 cm erreicht, das Weibchen ist mit 5 cm kleiner. Da die Krebse ja leidenschaftliche Gärtner sind, gestalten wir fast regelmäßig ihr Artenbecken neu. Dabei wird klar, daß sich lediglich Anubien auf Dauer halten. Dennoch geben wir immer wieder Hornkraut und Nixkraut in das Becken.
Nach der letzten Aufräumaktion konnten wir dann auch die erste Verpaarung der Beiden beobachten.
Sie ließen sich in keinster Weise stören, sodass wir in Ruhe zur Kamera greifen konnten. Von den Cambarellus Arten, die wir pflegen oder pflegten, waren wir es schon fast gewohnt, daß Paarungen mitunter so ruppig abliefen, daß den Weibchen eine Schere abgezwackt wurde.
Bei den „Enos“ lief alles sehr friedlich und gesittet ab. Nach 15 Minuten trennten sich die beiden wieder und gingen ruhig ihrer Wege.
Anschließend widmeten sie sich den roten Mückenlarven und das Weibchen zog sich unter das aufgeschichtete Holz zurück. Nun heißt es abwarten.
Das etwas kleinere Weibchen sucht nach der Paarung erstmal wieder das Weite. Ihre Stammhöhle liegt im hinteren Bereich des Beckens, gut versteckt unter Schichtholz und Nixkraut. Rechts unten im Bild sitzt eine Algengarnele, sie leben friedlich miteinander.
Von Anfang an haben wir die Procambarus enoplosternum mit einem kleinen Grüppchen Algengarnelen vergesellschaftet. Das funktioniert hervorragend, die Krebse stellen den Garnelen in keinster Weise nach.
Es ist mittlerweile zu einer erneuten Verpaarung gekommen. Genau zwei Tage nach der ersten Paarung - scheinbar war der erste Versuch fehlgeschlagen. Bleibt abzuwarten, ob wir das Weibchen in naher Zukunft tragend sehen werden.
Fortsetzung folgt...



