Grundeln
Auch einige Grundelarten haben hier ein festes Plätzchen, die wir hier gerne etwas näher vorstellen möchten.
Tateurndina ocellicauda Pastellgrundel
Geographische Region : Papua - Neuguinea
Schon sehr lange waren wir auf der Suche nach einer Grundelart, die ausschließlich Süßwasserzonen bewohnt und zudem noch friedlich zu vergesellschaften sind. Dann fanden wir endlich bei Andreas Müller 3 äußerst schöne Pärchen der „Schwanzfleck Schläfergrundel“. Sie sind sehr pflegeleicht und nehmen neben Lebendfutter auch sehr gerne Granulate an.
Die Jungtiere können sofort frisch geschlüpfte Nauplien bewältigen. Sie reagieren allerdings in den ersten Lebensmonaten empfindlich auf das Umsetzen in andere Becken.
Chlamydogobius eremius Wüstengrundel
Geographische Region : Australien, Eyre-See
Dank Michael Taxacher konnten wir nun auch unsere kleinen Wüstengrundeln einziehen lassen. Und schon kurze Zeit nach dem Einsetzen zeigten sie ihre vollen Entertainer-Qualitäten. Sie folgen robbend jedem, der an der Scheibe vorbei geht. Diese Grundeln verbreiten einfach extrem gute Laune. Sie leben sich gerade bei einem PH-Wert von 7,5 ein, die Temperatur beträgt 23°C. Wenige Zeit später hatte sich das Männchen eine Tonröhre ausgesucht, balzte das Weibchen an und bewachte später sein erstes Gelege, leider sehr schlecht. Erst beim zweiten Anlauf konnten wir das Gelege vor ihren räuberischen Eltern schützen.
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Chlamydogobius ranunculus
Geographische Region : Nordaustralien, Queensland
Dank Michael Taxacher konnten wir eine Gruppe von 10 halbwüchsigen C. ranunculus übernehmen. Diese mit etwa 4 cm ausgewachsenen Grundeln sind extrem tolerant gegenüber ihren Wasserwerten. Zu ihren natürlichen Habitaten gehören Büffelsuhlen, heiße Quellen oder schlichte Wasserkanäle. Sie lassen sich gut vergesellschaften, man sollte aber darauf achten, dass ihnen genügend Nahrung übrig bleibt, sie fressen sehr langsam. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, die auch pflanzliche Komponenten beinhaltet. Ausgewachsen zeigen die Tiere eine blaugraue, marmorartige Zeichnung, die Rückenflosse weist blaue und gelbe Flecken auf.
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Rhinogobius duospilus Weißwangengrundel
Geographische Region : Südliches China
Weißwangengrundeln sind für mich persönlich die schönsten unter den Rhinogobius-Arten. Das liegt nicht nur an ihrem farbigen Auftreten, sondern vielmehr an ihrer ständigen Aktivität. Ich habe eine Gruppe von 10 Tieren mit Betta falx vergesellschaftet, was sehr gut harmoniert. Ph 7,3 bei 21 bis 22°C bei Lebendfütterung. Das Becken ist sehr gut strukturiert und mit flachen Steinen und Höhlen versehen, Wurzeln schaffen eine weitere Ebene zum Klettern und Verweilen.
"Hartwasser-Bettas" und Süßwassergrundeln lassen sich wirklich sehr gut zusammen pflegen.
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Rhinogobius candidianus
Geographische Region : China, Vietnam, Thailand
Für eine gute Strukturierung sorgen in dem R. candidianus - Becken verschiedene Hölzer zum Klettern, eine Bepflanzung mit Anubien, die als Hochsitze dienen, sowie flache Steine unter denen sie sich Höhlen graben.
Ich pflege meine Gruppe etwas kühler, bei ca 23°C, nachts fällt die Temperatur bis auf 20/21°C. Ich füttere ausschließlich Lebendfutter, einmal pro Woche Artemia Nauplien, denen sie mühsam und geduldig über Stunden nachstellen, dies ist der sogenannte Fastentag.
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Rhinogobius flumineus
Geographische Region : Asien, Japan
Ich bekam ein Paar dieser Grundeln durch einen netten Zufall. Sie befanden sich als Beifang in einem Import und dank Jutta B. ( ferraqua.de ) konnten sie bestimmt werden.
Sie pflanzen sich von Juni bis August fort, das Männchen bewacht das "Nest". Mein Grundelpaar ist relativ ruppig und wird daher in einem Artbecken gepflegt. Sie bevorzugen Lebendfutter, mittlere Strömung bei 23°C und sind sehr zutraulich.
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Rhinogobius henchuenensis
Geographische Region : Asien, Süd-Taiwan
Hierzu muß ich sagen, daß noch nicht klar ist, daß es sich wirklich um R. henchuenensis handelt. Zwar wurde es mir jetzt nochmals vom Importeur bestätigt, aber es gibt auch andere Identifikationsvorschläge.
Dafür würde die geringe Körpergröße von ca 4 cm sprechen, bei recht dunkler und bläulicher Grundfarbe. Die Flossen sind recht stark gelblich gefärbt, ihre Stupsnase ist ebenfalls sehr auffällig.
Vorerst heißt es abwarten, vielleicht verändern sie sich noch in Farbe und Größe...
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