Kürbischips
Wir beginnen mit der Herstellung von Kürbis-Chips.
Kürbis-Chips sind eine einfach selber zu machende Alternative, um Garnelen, Krebse, Schnecken und Welse abwechslungsreich zu ernähren. Ausgangsmaterial sind Hokkaido Kürbisse in Bio Qualität.

Die Kürbiszeit beginnt ca im August und endet ca im Dezember/Januar. Sobald die ersten Kürbisse in die Geschäfte kommen, beginnen wir damit die Vorräte für das kommende Jahr anzulegen. Hier folgt die kurze Beschreibung zur Entstehung der Chips.

Den Kürbis vierteln, dafür benötigt man etwas Kraft und ein großes scharfes Messer.

Aus dem Kürbisviertel Scheiben schneiden, damit man sie besser auf der Reibe handhaben kann.

Anschließend auf einer Küchenreibe die Scheiben in Chips raspeln.

Die geraspelten Chips auf Backbleche verteilen. Als Unterlage dient normales Backpapier. Die Bleche müssen selbstverständlich sauber und fettfrei sein. Grob geschätzt erhält man aus einem durchschnittlich großen Kürbis eine Menge, die auf 3 Backbleche verteilt wird. Wichtig dabei - die Kürbis Chips nicht zu dick übereinander legen, damit verlängert sich die Trockenzeit.

Der Backofen wird auf 80°C Heißluft gestellt und alle 3 Bleche können gleichzeitig eingeschoben werden. Damit die Feuchtigkeit während der Trocknung entweichen kann, bleibt die Backofentür einen kleinen Spalt geöffnet. Die Dauer der Trocknung beträgt ca 3 Stunden, wobei die Chips hin und wieder gedreht werden sollten, damit sie gleichmäßig an Feuchtigkeit verlieren.

Nach der Trocknung lassen wir die Kürbis Chips noch einige Tage an der Luft liegen, um die Restfeuchtigkeit zu minimieren. Anschließend können sie in luftdichten Haushaltsdosen nahezu endlos gelagert werden. Kürbis Chips können bis zum restlosen Verzehr im Aquarium verbleiben, da sie das Wasser nicht trüben. Außerdem sinken sie sofort zu Boden und können so von den Krebsen, Garnelen oder Welsen bequem verspeist werden.
