Xiphophorus pygmaeus

Unsere Gruppe von 10 adulten Tieren ist in ein Artenbecken ohne jegliche Beifische gezogen. Wir haben den Rat den beiden Männchen, je vier Weibchen zuzuordnen. Der Vordere Bereich des Beckens ist relativ unbepflanzt und bietet den sehr bewegungsfreudigen Zwerg-Schwertträgern viel Schwimmraum. Der hintere Bereich ist mit Cambomba bepflanzt und bietet den Jungfischen Unterschlupf. Einige Schwimmpflanzen sorgen für leichte Abdunklung, eine Wurzel und kleinere Steine strukturieren das Becken, um den Männchen optische Marken zur territorialen Abgrenzung zu bieten. Pygmaen-Schwertträger sind zwar mit 3,5 bis 4,5 cm Körpergröße eher in den Bereich der Nano-Fische zu stellen, allerdings sind sie nicht für Nano-Becken geeignet. Sie benötigen viel Raum und sollten in Aquarien ab 100 Liter gehalten werden.

Xiphophorus pygmaeus

Detailansicht des Beckens auf der linken Seite. Eine dichtere Bepflanzung im Hintergrund wird von den Jungfischen dankbar angenommen. Die Eltern stellen ihren Jungtieren nicht nach und können sofort mit frisch geschlüpften Nauplien gefüttert werden. Die Wurfgröße ist allerdings bei den Zwerg-Schwertträgern eher niedrig, 7 Jungtiere tummeln sich derzeit im Elternbecken. Allerdings ist ihre Größe mit ca. 6 mm recht stattlich.

 

Xiphophorus pygmaeus

 

Als abdunkelnde Schwimmpflanze dient hier der kleine Wasserschlauch. Er wird gesondert von einer Lichtquelle angestrahlt, mit dem Vorteil, dass sich die kleinen Nauplien dort gezielt sammeln. Schnell lernen die Jungfische, dass dort die beste Futterstelle ist, da die adulten Tiere dort nicht hinein schwimmen.

 

 

Xiphophorus pygmaeus

Dieser Jungfisch ist auf dem Bild 8 Tage alt. Aufgrund ihrer Größe besteht keine zwingende Notwendigkeit die ersten Tage versteckt zu leben. Sie bewegen sich daher recht selbstbewusst durch das gesamte Becken. Die adulten Tiere bevorzugen ebenfalls Nauplien als Hauptnahrung, daher muss gut dosiert werden.

 

Xiphophorus pygmaeus

Tag 10

Noch belassen wir die Jungfische in ihrem Becken, sobald sie 20 Tage alt sind, ziehen sie in ein separates Aufzuchtbecken um. Während wir die erwachsenen Tiere bei 23°C pflegen, empfehlen wir für die heranwachsenden Jungfische eine Temperatur von 25°C. Wahrscheinlich wird das Geschlechterverhältnis von der Temperatur gesteuert.

 

 

Fortsetzung folgt...